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Frieden für die Ukraine

Friedens-Gebet für die Ukraine


So viel Leid geschieht tagtäglich auf dieser Welt. 

Im Gebet bringen wir diese Menschen zu Gott und bitten um seine Führung und Hilfe. Unser Friedensgebet ist eingebettet in einer Liturgie der Schottischen Jona Kommunität, bietet aber auch Raum für eigene Gebete und Anliegen.

Während der kalten Jahreszeit beten wir im Kirchgemeindehaus, jeweils um 19.30 Uhr:

Dienstag, 10. Januar 
Dienstag, 24. Januar
Freitag, 24. Februar


Am Freitag, 24. Februar jährt sich die russische Invasion in der Ukraine. 
Vieles hat sich seitdem verändert – das friedliche Zusammenleben von Ost und West hat sich als trügerisch erwiesen. Der Krieg und all seine Folgen zeigt sein hässliches Gesicht. Menschen sind auf der Flucht – und täglich hören wir schlimme Nachrichten aus den umkämpften Gebieten.
An diesem Tag wird eine Friedensfahne unser Gebäude schmücken als Zeichen, dass wir für Frieden einstehen.
Im Friedensgebet am Abend wird mit einer speziellen Liturgie für die Ukraine gebetet.

Zeichen der Solidarität

An diesem Tag sind alle eingeladen um 19.00 Uhr eine Kerze vor das Fenster zu stellen als Zeichen der Solidarität und als Protest gegen Gewalt und Krieg. Nicht nur in der Ukraine. 

"Dine around" oder "Lebensmittelkorb"


Stellen Sie sich vor: Sie müssen Ihre Heimat verlassen, haben keine Ahnung, wie es Freunden und Verwandten geht. Hören Schreckliches, was zu Hause passiert und Sie wissen nicht, ob eine Heimkehr möglich ist. Zwar sind Sie in Sicherheit, doch Menschen, Sprache und Kultur sind Ihnen fremd. 


So geht es den Menschen aus der Ukraine, die in der Zwischenzeit bei uns im Tal wohnen. Vielleicht haben Sie Zeit,   einen Besuch zu machen, sie zum Essen einzuladen oder einen Kuchen oder einen Zopf vorbeizubringen. Als Zeichen der Anteilnahme und Solidarität.

«Dine around» bedeutet, dass sie mal hier und dort zum Essen eingeladen werden.

«Lebensmittelkorb» bedeutet, dass man etwas vorbeibringt – Kuchen, Zopf, etc. 

Wenn die Sprache eine Barriere ist: mit einem Lächeln, mit Händen und Füssen und Google Translate lässt sich richtig gut kommunizieren. Die Kontakte kann man im Pfarramt erfragen. 

Danke für Ihre Mitmenschlichkeit!


Hoffnung auch in dunklen Zeiten

Komme, was mag!
Gott ist mächtig!
Wenn unsere Tage verdunkelt sind
und unsere Nächte finsterer als tausend Mitternächte,
so wollen wir stets daran denken,
dass es in der Welt eine große, segnende Kraft gibt, die Gott heißt.
Gott kann Wege aus der Ausweglosigkeit weisen.
Er will das dunkle Heute in ein helles Morgen verwandeln –
zuletzt in den leuchtenden Morgen der Ewigkeit.

Martin Luther King 
 
Die täglichen Nachrichten über den Krieg in der Ukraine erschrecken und machen traurig. Wir sind doch im 21. Jahrhundert – solches Streben nach Macht, das buchstäblich über Leichen geht, sollte es doch in unserer Welt nicht mehr geben.

Trotzdem herrscht in vielen – in zu vielen – Ländern dieser Welt Krieg.

Nun auch zwischen Russland (Putin) und der Ukraine. Zwischen Ost und West. Der Ausgang ist noch offen, doch die Angst, dass aus diesem Krieg ein Flächenbrand über Europa werden könnte, ist allen wohl bewusst. Als Christinnen und Christen machen wir uns stark für den Frieden, für den Dialog zwischen Menschen und Völker. Wir glauben an die Macht der Liebe und der Versöhnung.

Wir trauern mit den Menschen in der Ukraine, aber auch mit den russischen Müttern und Vätern, die ihre Söhne in einem sinnlosen Krieg verlieren.

Wie Sie helfen können

Mit Geldspenden an die bekannten zertifizierten Organisationen, welche die Menschen in der Ukraine unterstützen. 
Darunter befinden sich unter anderem:

Glückskette 
Schweizerisches Rotes Kreuz (SRK) 
Caritas
HEKS/Brot für alle
Terre des hommes und
Helvetas

Danke für Ihre Spende. 

Solidaritäts-Gottesdienst - 27. Februar 2022, 18.00 Uhr

Mit Gebeten für die Opfer des Krieges in der Ukraine.

Gebet der evangelisch-reformierten Kirche Schweiz


Gott des Lebens
 
Der Du die Welt und die Menschheit durch Deinen Sohn versöhnt hast,
Erbarme Dich Deiner Geschöpfe, die weiterhin Krieg und Tod verbreiten.
Wieder wird die Zivilbevölkerung als Geisel genommen und zum direkten
Opfer des Machthungers einiger weniger,
Erbarme Dich unser.
 
Beschütze Dein Volk, wo immer es sich befindet, lass hier und dort
die Stimme Deiner Kirche erheben, damit dieser Wahnsinn und diese
Verblendung aufhören.
Gib uns allen die Kraft und den Mut, nicht in Hass, Ungerechtigkeit und
Gewalt zu verfallen. Bewahre uns davor, oberflächlich zu urteilen,
lass uns solidarisch mit den Opfern sein.
 
Gib uns die Kraft, in der Wahrheit Deines Friedens zu leben,
Wir bitten Dich für die Menschen in Russland und in der Ukraine,
für deren Regierende, für die Gläubigen und Verantwortlichen ihrer Kirchen und Religionsgemeinschaften. Stärke ihre Solidarität und Grossherzigkeit.
 
Wir bitten Dich für unsere Regierungen in Europa und in der Welt,
damit sie alles daran setzen, diese Flucht nach vorne zu beenden.
Festige das Band des Friedens und der Achtung zwischen den Christinnen und Christen. Schütze sie vor Vorurteilen, Manipulationen und Instrumentalisierung.

Gib ihnen Deinen Frieden,
 
Gott, wir bitten Dich, schütze Dein Volk in der Ukraine und in Russland.
 
Im Namen Christi,
Amen

Gebet


Gott,
sei da in dieser kriegsdurchfurchten Nacht.
 
Sei das leise Schlaflied,
das die Kinder in Kiew und Charkiw ruhig einschlafen lässt
und ihnen einen Traum vom Frieden einflüstert,
den kein Bombengetöse zerreißt.
 
Sei der juckende Zweifel,
der den russischen Panzerführer
oder den Hacker in Minsk
innehalten lässt.
 
Sei die Unruhe,
die Menschen auf die Straße treibt
in Köln, Bordeaux und Kattowice.
 
Sei der Funke Hoffnung,
der Politikerinnen in der Nacht
zum Telefon greifen lässt.
 
Sei der lange Atem,
der Menschen überall
auf dem Globus
an friedlichen Lösungen arbeiten lässt.
 
Sei das leise Flüstern,
das mich ahnen lässt:
Dieses Gebet
und die Millionen anderen
gehen nicht ungehört an dir vorbei.
 
Sei der Mut,
den der traurige alte Mann
in Moskau braucht,
um sich selbst
in den Arm zu fallen.
  
Autor: Holger Pyka.

Ein Gebet für Kinder


Gott,
wir haben Angst. Es gibt Krieg. Nicht bei uns. Aber in Europa, in der Ukraine, nicht weit weg.
Du willst nicht, dass Menschen anderen Leid zu fügen.
Du willst nicht, dass Kinder Angst haben müssen.
Du willst, dass Menschen friedlich miteinander umgehen und sich vertragen. 
Jeden Tag üben auch wir das: in der Schule, mit unseren Freundinnen und Freunden, in der Familie.
Sei bei den Menschen, die jetzt Angst haben. 
Beschütze die Kinder in der Ukraine. Umhülle sie wie mit einem schützenden Mantel.
Sei auch bei uns. Wir brauchen Deine Nähe.
Amen