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Taufe

«Jesus sprach zu ihnen: Tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes, und lehrt sie alles halten, was ich euch geboten habe. Und seid gewiss: Ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.» Matthäus 28, 19b–20

Unser Leben ist immer wieder zum Staunen. Vieles können wir selber machen, aber Vieles wird uns auch einfach geschenkt. Wir dürfen es dankbar entgegennehmen. Dazu gehört auch das Glück, dass Gott uns Menschen begegnen will, dass Gott uns gern hat. Und dazu gehören ebenfalls das Menschsein an sich und die Geburt eines Kindes.

Im Taufgottesdienst erinnern wir uns an diese Wunder und an dieses Geschenk. Bei Gott haben wir Raum, sind wir Menschen geborgen: Du und ich, so einmalig, wie wir unser Leben gestalten, und in allem, was uns geschehen mag. Und weil wir glauben, dass Gott zu jedem Menschen längst sein Ja gesagt hat, bevor Eltern von ihrem Kind wussten, daher taufen wir auch Kinder. Vom ersten Augenblick unseres Seins sind wir von Gottes Liebe umgeben.

Doch die Beziehung zu Gott möchte nicht einseitig bleiben. Deshalb verpflichtet uns die Taufe auch. Eltern, Taufzeugen und Gemeinde übernehmen die Verantwortung, dem Kind das Vertrauen auf Gott vorzuleben, ihm die Schätze der christlichen Tradition zu öffnen und seine Augen für die Gottesspuren in unserem Leben aufmerksam zu machen. Vor allem die Eltern sind da gefordert, darum macht es Sinn, wenn mindestens ein Elternteil Mitglied unserer Kirche ist.

Die Taufe ist lebenslang gültig und wird von den anderen Konfessionen anerkannt.

Taufen finden in der Regel im Rahmen des Sonntagsgottesdienstes statt. Der Taufe geht ein Taufgespräch voraus. In diesem Gespräch wird der Ablauf des Gottesdienstes besprochen und die Eltern erhalten Unterlagen damit sie das Taufversprechen, Taufspruch und Taufgebet selber aussuchen können.
 
Der Taufspruch ist ein Vers aus der Bibel, der zum Täufling passt, oder der formuliert, was die Eltern ihrem Kind für den Lebensweg wünschen.
 
In Absprache mit der Pfarrerin haben Sie die Möglichkeit gewisse Elemente der Tauf-Feier individuell zu gestalten. So ist es zum Beispiel sehr schön, wenn die Eltern oder Paten das Taufgebet lesen.

Taufbibel und Taufkerze

Jeder Täufling erhält sowohl eine Taufbibel wie auch eine Taufkerze.

Tauffischlein

In unserer Kirche befindet sich eine Netz mit kleinen Fische aus Ton. Jeweils aus einer Flosse des Fisches kann man den Namen eines Täuflings lesen. Das griechische Wort „Fisch“ ist ein Anagramm für das Glaubensbekenntnis „Jesus Christus Gottes Sohn Retter“.
 
Die Geschichte vom Swimmy nach einem Bilderbuch von Leo Leonni war ursprünglich die Grundlage für diese Tauffische. Wer getauft ist, gehört in die grosse, weltweite Familie der Christinnen und Christen. Oder anders gesagt: Gehört von nun an in den „Fischschwarm“ Christi.
 
Beim „Fischli Rückgabe Gottesdienst“, der jeweils nach Ostern stattfindet, darf jeder Täufling sein Fischlein nach Hause nehmen. Sie werden persönlich zu diesem Anlass eingeladen.

Wegzeichen

Wegzeichen sind Elternbriefe zur religiösen Begleitung von Kindern mit Bildern und Liedern. Diese erhalten Eltern mit ihrem ersten Kind halbjährlich bis zum 6. Lebensjahr per Post zugestellt.

Weitere Informationen zu Taufe und Patenamt